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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » LR-Vorgaben: A77/A65 RAW u.a. Rauschminderung und Schärfe in Lightroom
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Alt 17.08.2012, 10:46   #1
fotomartin
 
 
Registriert seit: 03.04.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 398
Alpha SLT 77 LR-Vorgaben: A77/A65 RAW u.a. Rauschminderung und Schärfe in Lightroom

Hallo,

nachdem mich das starke Rauschen in den RAW-Dateien der A77 gestört hat, habe ich bei Lightroom in Kleinarbeit ISO-abhängige Einstellungen der Rauschreduzierung vorgenommen. Seitdem fotografiere ich mit Auto-ISO bis 3200, freue mich über die einwandfrei rauschfreien Bilder und fasse die Rauschreduzierung nicht mehr an.

Im folgenden möchte ich Beschreiben, wie ich zu den optimalen Einstellungen gekommen bin und diese als Presets zur Verfügung stellen, sodass jeder A77-Benutzer davon profitieren kann. Da die A65 den gleichen Sensor hat, gehe ich davon aus, dass die Voreinstellungen dort ebenfalls verwendet werden können und zum gleichen Ergebnis führen.

Wer nicht lesen möchte, wie die Einstellungen entstanden sind, ganz unten sind die Presets und eine kurze Anleitung zur automatischen Anwendung in Lightroom 4.1 zu finden.

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ich lese seit einer Weile im Forum mit und verfasse nun meinen ersten Beitrag.

Seit einem knappen halben Jahr verwende ich die Sony A77 und da dies meine erste anspruchsvolle Kamera war, habe ich mich als angehender Ingenieur am Anfang auch sehr für die technische Bildqualität interessiert.

Ich fotografiere im RAW Format und bearbeite die Bilder mit Lightroom 4.1.
Wie in vielen Beiträgen hier im Forum schon geschrieben wurde, ist auch mir das relativ starke Rauschen in den RAW Dateien aufgefallen, auch schon bei recht niedrigen ISO-Werten.

Ich hatte daraufhin zunächst nur mit ISO-Werten bis 400 fotografiert, aber festgestellt, dass ich in vielen Situationen dann eine zu hohe Belichtungszeit und verwackelte Bilder bekomme. Irgendwo hatte ich gelesen "don't hesitate to increase ISO when you need it".

Nun muss man Wissen, dass die Kamera, wenn man in JPG fotografiert, zunächst auch von RAW-Dateien ausgeht und eine, in der Firmware voreingestellte, Rauschminderung anwendet. Insofern ist völlig klar, dass die RAW Dateien ohne Rauschminderung zunächst deutlich verrauschter sind, als die JPG Dateien. Das gleiche, was die Kamera mit den JPG Dateien direkt macht, kann man aber auch in Lightroom erledigen - wie ich finde mit viel besseren Ergebnissen!

Nachdem ich anfangs in jedem Bild einzeln die Rauschreduzierung eingestellt habe, ist mir dieser Vorgang recht schnell auf den Keks gegangen - Notwendig, aber Zeitverschwendung.

Lightroom 4.1 bietet die Möglichkeit, Kameraspezifisch für jeden einzelnen ISO-Wert eine bestimmte Rauschreduzierung als Voreinstellung abzuspeichern.
Natürlich ist jedes Bild anders aber mit meinen einmal gemachten Einstellungen bin ich seit mehreren tausend Fotos höchst zufrieden.

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Vorgehensweise:

Ich habe ein farbiges Testbild 1:1 auf einem Monitor dargestellt und dieses einigermaßen Formatfüllend mit Stativ, Fernauslöser und SAL-1650 bei dessen "sweet spot" (24mm / f4,0 laut photozone) mit allen ISO-Werten abfotografiert.
Dieses Testbild hatte ich im Internet gefunden, ich weis aber leider nicht mehr, auf welcher Seite. Im Prinzip eignen sich aber alle möglichen Testbilder, der sowohl einfarbige Flächen in grau und allen Farben, also auch grobe sowie feine Details enthalten.

Für die resultierenden RAW-Aufnahmen habe ich anschließend im Entwicklungsmodul die Rauschreduzierung zweimal sehr aufwändig eingestellt, und zwar so, dass
a) jegliches rauschen verschwunden ist und
b) maximale Details erhalten bleiben bei sinnvoller Rauschreduzierung

Ich habe erstmal angefangen und bin dabei mit der Wirkungsweise der Lightroom Rauschreduzierung (im Entwicklungsmodul unter "Details") immer mehr vertraut geworden. Nachdem ich mich eingearbeitet hatte, habe ich nochmal von vorn begonnen und die gelernten Erkenntnisse angewendet.

Ich habe mich von hohen zu niedrigen ISO-Werten vorgearbeitet, das ist befriedigender, denn die Bilder werden immer besser! :-)
Ich benutze sehr oft den Begriff "gleichfarbige Flächen" - Damit sind nicht nur farbige, sondern auch graue Flächen gemeint.

1) Die Einstellung unter "Rauschreduzierung"
Zunächst habe ich das Farbrauschen entfernt. Dieses erzeugt für meinen Geschmack viel störendere Artefakte als das Luminanzrauschen.
Allerdings werden beim Entfernen des Farbrauschens auch am meisten Details vernichtet, also muss man sorgsam vorgehen :-)

- die Regler FARBE und DETAILS (unter Farbe) lassen sich am einfachsten so einstellen:
Luminanz=100, Details=0, Kontrast=0, Farbe=0, Details=0. Damit ist das Luminanzrauschen weg und nur noch Farbrauschen zu sehen.
Am besten geht man jetzt in die 1:1 oder 1:2 Ansicht, sodass man ein paar einfarbige Flächen (am besten grau) und auch ein paar feinere Details im Bild erkennen kann.
Will ich das Rauschen komplett eliminieren, so suche ich eher dunklere Flächen. Ich habe dafür nicht Elemente des fotografierten Monitorbildes gewählt, sondern den Rahmen des Monitors. Dieser ist bei mir mittel-grau und hat ein dunkelgraues Herstellerlogo, so dass gleichzeitig Flächen und Details zu sehen sind. Es funktioniert aber ebenso mit dunkelgrauen Flächen des Testbildes.

Will ich hingegen maximale Details erhalten und nur das nötigste an Rauschen entfernen, so zoome ich eher auf hellgraue Flächen ein.
Dann erhöhe ich den Regler Farbe nur so weit wie unbedingt nötig, bis das Farbrauschen in einfarbigen Flächen verschwunden ist. (Man kann auch andersrum vorgehen und den Regler vom Maximum aus soweit reduzieren, bis Farbrauschen auftaucht, läuft dabei aber Gefahr, eher zuviel Farbrauschreduzierung zu verwenden und damit unnötig Details zu vernichten.) Betrachtet man bei der Verstellung dieses Reglers farbige Details, so erkennt man, wie diese durch die Farbrauschreduzierung sehr stark verwaschen. Dies ist in diesem Schritt aber in Ordnung, da die Details durch den gleichnamigen Regler wieder hergestellt werden.

- Anschließend erhöhe ich den Regler DETAILS so weit wie möglich, dass das Rauschen in den einfarbigen Flächen gerade nicht zurückkehrt. An den Details erkennt man, wie diese wieder sichtbar werden. Man kann durchaus auch ein gewisses Farbrauschen in einfarbigen Flächen in Kauf nehmen. Diese stören zwar deutlich früher als Luminanzrauschen, aber man erhält auch einen großen Gewinn an Details.

Die beiden Regler Details und Farbe stehen miteinander in einem etwas seltsamen Verhältnis (für mich seltsam, da ich es mir nicht erklären kann, aber es gibt sicherlich einen Grund in den dahinterliegenden mathematischen Formeln).
Wenn man den Regler für Farbe reduziert, dann muss man auch den Regler für Details reduzieren, da ansonsten nicht nur in den Details, sondern auch auf ebenen Flächen wieder mehr Farbrauschen auftritt... Also wenn man daran was ändert, dann immer beide Regler.


- der Regler LUMINANZ wird nun auf 0 gesetzt und von da aus erhöht, bis das Helligkeitsrauschen in ebenen Flächen ganz verschwunden oder auf ein annehmbares Maß reduziert ist. Auch hier gilt wieder: Soll das Rauschen möglichst komplett eliminiert werden, wird dies bei Betrachtung einer dunkleren Fläche im 1:1 oder 1:2 Maßstab durchgeführt, sollen maximale Details erhalten bleiben, an einer Hellen Fläche im 1:2 Maßstab.

- Der Regler DETAILS begrenzt die unter "Luminanz" eingestellte Rauschereduzierung auf gleichfarbige Flächen, so dass Details nicht durch die Rauschreduzierung "verwaschen" werden. Man betrachtet im 1:2 oder 1:3 Maßstab einige Details, aber auch ebene Flächen und erhöht den Regler Details, soweit wie möglich, ohne das übermäßig viel Rauschen in den ebenen Flächen zurückkehrt. Ganz geringes Rauschen in gleichfarbigen Flächen sollte man aber schon in Kauf nehmen, da Luminanzrauschen in geringem Maße kaum stört und der Gewinn an Details dies deutlich wett macht.

- Der Regler KONTRAST kann dann leicht erhöht werden, man sollte hier auch gleichfarbige Flächen betrachten. Erhöht man den Regler zu weit, so bilden sich in gleichfarbigen Flächen längliche Artefakte, wie Metallspäne o.ä. Den Regler also nur so weit erhöhen, dass dies nicht auftritt.

2) Die Einstellung unter "Schärfen" sind ziemlich unabhängig vom ISO-Wert.
Bis auf den Regler "Maskieren" sollten alle diese Einstellungen unbedingt im 1:1 Maßstab durchgeführt werden, um Schärfeverluste durch die Skalierung auf dem Bildschirm zu vermeiden.

-Der Regler DETAILS erzeugt bei der A77 nur zusätzliches Rauschen ohne wirklich sinnvoll die Detailwiedergabe zu verbessern. Dieser ist folglich immer auf 0.

- Der Regler RADIUS ist von der Größe der Sensor-Pixel und vom Motiv abhängig (als sehr guten Kompromiss bei meinen verwendeten Testbildern und bei meinen "echten" Aufnahmen habe ich für A77 den Wert Radius = 1,5 als ideal gefunden und so in meinen Standardeinstellungen abgespeichert. Bei segr einfach strukturierten Bildern mit vielen Flächen und relativ wenigen Details kann man durchaus bis 3,0 erhöhen.

Vorgehensweise: Maskieren = 0, Details = 0, Schärfen = MAX, dann Regler Radius so einstellen, dass das Bild am besten aussieht.

- Für den Regler BETRAG habe ich (unabhängig vom ISO-Wert) Betrag=100 als Optimum herausgefunden. Auch für Drucke von 10*15 bis 30*45cm und HDTV-Wiedergabe (jeweils mit Exportschärfung auf Standard) bin ich damit sehr zufrieden.
Dies ist zwar ein recht hoher Wert, aber ich habe bessere Ergebnisse damit erzielt, die Kanten gut zu schärfen und die Schärfung von ebenen Flächen über den Regler "Maskieren" ganz zu verhindern als wenig zu maskieren und alles, auch das Rauschen in ebenen Flächen "nur ein bisschen" zu schärfen.

Vorgehensweise: Nach dem Schritt "RADIUS" einfach den Regler Betrag so weit reduzieren, dass Details gut geschärft aber nicht überschärft sind.
Man kann dabei die ALT (bzw. Option auf MAC) Taste gedrückt halten, dann wird das Bild in Graufstufen angezeigt. Es soll dabei leichter sein, den richtigen Wert für den Betrag einzustellen, aber mir persönlich gelingt das auch nicht besser oder schlechter als am farbigen Bild.

- Nun verwende ich beim Regler MASKIEREN recht hohe Werte und diese sind auch geringfügig abhängig vom ISO-Wert, denn bei hohen ISO werden sonst einige Rausch-Artefakte geschärft, was natürlich die Bildqualität verschlechtert.

Vorgehensweise: Nach dem Schritt "BETRAG" das Bild im ganzen Anzeigen (Einpassen oder Ausfüllen), die ALT-Taste gedrückt halten (bzw. Option-Taste auf MAC) dann Maskieren erhöhen, bis nur noch echte Kanten zu sehen sind und nicht mehr übermäßig viele Linien in ebenen Flächen dargestellt werden.
Für die Feineinstellung kann man auch wieder etwas rein zoomen.

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Nachdem ich diese Bearbeitungsschritte durchgeführt habe, habe ich dies als Preset abgespeichert. Dafür auf das Plus-Zeichen neben "Vorgaben" im linken Menü klicken und einen Namen vergeben wie z.B. A77 ISO 16000 minimum noise (wenn ich in den oberen Schritten bei der Rauschreduzierung dunklere Flächen gewählt habe). Ich speichere die Presets zudem in einem separaten Ordner, da es recht viele werden.
Anschließend den gleichen Vorgang nochmal für die helleren Flecken (die Einstellungen für Schärfen bleiben aber gleich) und abspeichern unter A77 ISO 16000 high detail.

Die Einstellung, die mir für das aktuelle Bild besser gefällt, wende ich jetzt noch einmal auf das Bild an. (Das ist geschmackssache. Ich empfehle, für den Anfang zunächst die Einstellung 'min noise' zu verwenden. Erscheint ein spezielles Bild dadurch zu "weich" kann man mit dem 'high detail' preset jederzeit wieder etwas mehr Details rein bringen)

Wenn unter dem Menüpunkt: Bearbeiten - Voreinstellungen , Registerreiter: Vorgaben , das Kreuz bei "Standardeinstellungen an ISO-Wert der Kamera ausrichten" gesetzt ist, dann können die Preset's jetzt so abgespeichert werden, dass sie in Zukunft beim Import automatisch ohne weiteres Zutun auf jedes Bild aus der A77 angewendet werden. Da ich nur die Rausch-Unterdrückung verändern möchte, stelle ich zudem sicher, dass alle anderen Einstellungen auf dem gewünschten Ausgangswert stehen. (z.B. unter "Grundeinstellungen" alles auf 0).

Dann wird die ALT (oder Option) Taste gedrückt gehalten, der Button "zurücksetzen", unten rechts, wird dadurch zu "Standard festlegen..."
Da drauf klicken. Es erscheint ein Fenster mit der Meldung:
Möchten Sie die Standardeinstellungen von Lightroom und Camera Raw für Negativdateien mit den folgenden Eigenschaften ändern?
Modell: Sony SLT-A77
ISO-Empfindl.: ISO 16000
Beachten Sie, dass diese Änderungen nicht rückgängig gemacht werden können.
(Die letzte Aussage ist quatsch - mit Klick auf "Adobe Standard-Einstellungen wiederherstellen" kann man jederzeit wieder die ursprünglichen Einstellungen zurückholen).

Klick auf "Auf aktuelle Einstellungen aktualisieren" speichert die Vorgaben für diesen ISO-Wert.

Dies wird nun für die Bilder mit allen ISO-Werten wiederholt und fertig ist der Lack.

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Oder ganz einfach

Wer es sich einfach machen möchte, kann die von mir zur Verfügung gestellten Presets in Lightroom importieren.
Dazu die angehängte Datei herunterladen. In Lightroom im Menü Bearbeiten - Voreinstellungen, Registerreiter: Vorgaben auf den Button:
"Lightroom-Vorgabenordner anzeigen"
klicken. Lightroom schließen. In dem angezeigten Ordner den Unterordner "Lightroom" und dann "Develop Presets" öffnen. Dort einen neuen Unterordner erstellen wie z.B. "A77 Rauschreduzierung" und die Dateien aus der Zip-Datei dorthin entpacken. Lightroom starten und schon stehen die Presets zur Verfügung.

A77_rauschreduzierung_v2.zip

Falls die Datei nicht mehr zur Verfügung steht, PM an mich.

Die Datei darf genutzt, vervielfältigt und geändert werden, es ist lediglich nicht gestattet, eine andere Urheberschaft als die meine anzugeben.

Das Passwort zum entpacken lautet: sonyuserforum


Nun muss nur noch ein beliebiges RAW-Foto mit jedem ISO-Wert gemacht werden (einfach in P/A/S/M manuell jeden ISO Wert einmal einstellen und damit ein Foto machen). Auf diese Bilder im Entwicklungsnodul das jeweils passende Preset anwenden und mit gedrückter ALT Taste unten rechts mit "Standard festlegen" und dann "Auf aktuelle Einstellungen aktualisieren" als Vorgabe speichern.

(Dafür muss der Haken bei: Bearbeiten - Voreinstellungen , Registerreiter: Vorgaben , "Standardeinstellungen an ISO-Wert der Kamera ausrichten" gesetzt sein und es sollten möglichst keine anderen Einstellungen im Entwicklungsmodul, außer denen für die Rauschreduzierung, verändert werden, da diese sonst ebenfalls für diesen ISO-Wert als Standard abgespeichert werden).

Wer sich für diese Informationen erkenntlich zeigen möchte, sei an den Spendenaufruf des Sonyuserforums verwiesen.

Ergebnis

Bis ISO 1600 gehört Rauschen praktisch der Vergangenheit an, ohne an Details nennenswert einsparen zu müssen.

Bis ISO 3200 bin ich persönlich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Zwischen ISO 2000 und 3200 werden die Fotos jedoch merklich weicher. Für das eine Foto sieht das gar nicht schlecht aus, für das andere ist es etwas zu weich. In diesem Fall wende ich die zugehörige Voreinstellung für 'high detail' an.
Bei höheren ISO-Werten als 3200 sind die Ergebnisse halbwegs brauchbar, aber dort ist irgendwo die Grenze der Kamera erreicht. Man muss also auf jeden hohe Fall Kompromisse eingehen - entweder beim Rauschen oder bei der Detailwiedergabe.
Daher versuche ich ISO 6400 und höher zu vermeiden. Wenn es gar nicht anders geht, finde ich die Ergebnisse aber immernoch viel besser, als gar kein Foto oder ein unscharfes Foto.

Jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Rauschreduzierung bedeutet immer, Kompromisse einzugehen - mehr Details oder mehr Rauschen?
Die oben zum Download angebotenen Preset's geben meinen Geschmack wieder.
Seit ich sie verwende, bin ich mit meiner Sony A77 und den Fotoergebnissen viel zufriedener als vorher.

Um die von mir gemachte Arbeit nachzuvollziehen habe ich aber oben die Schritte ausführlich erläutert, sodass jeder die Presets auf seinen Geschmack anpassen oder selbst erstellen kann.


Martin

edit: HIER gibt es Camera RAW Presets und HIER steht, wie man die zur automatischen Anwendung einbindet.

Geändert von MarieS. (08.02.2013 um 20:57 Uhr)
fotomartin ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.08.2012, 11:09   #2
BadMan
Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.318
Da es um EBV geht, gibt es einen Schubs zu "Nach der Aufnahme".
__________________
Gruß Jörg

Jubel, Trubel, Heiterkeit - seid zur Heiterkeit bereit (Bugs Bunny)
eisfeldweb | flickr| 500px
BadMan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2012, 11:26   #3
DerRappi
 
 
Registriert seit: 29.12.2011
Ort: Haan
Beiträge: 51
Alpha SLT 77

Hammer!
Danke für die Arbeit! Schau ich mir heute Abend doch direkt mal an.
Perfektes Timing - ich gehe gleich meine A77 abholen

VG Jörg
DerRappi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2012, 11:53   #4
mhoeft
 
 
Registriert seit: 29.03.2004
Beiträge: 31
Super. Probier ich heute abend aus...
Vielen Dank!


Viele Grüße
Martin
mhoeft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2012, 17:43   #5
mhoeft
 
 
Registriert seit: 29.03.2004
Beiträge: 31
Hast du übrigens das gleiche mal mit JPG' ausprobiert?

Wenn ja, wie waren denn die Ergebnisse im Vergleich zur kamerainternen Bearbeitung?

Viele Grüße
Martin
mhoeft ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.08.2012, 22:32   #6
Zelmani
 
 
Registriert seit: 27.03.2012
Ort: Hofheim am Taunus
Beiträge: 58
Hey, vielen Dank für die ausführliche Erläuterung und die Presets! Werd ich gleich am Wochenende mal mit der A65 testen!

Schöne Grüße,
Bernd
Zelmani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2012, 08:41   #7
fotomartin

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 03.04.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 398
JPG

Hallo Martin,

da ich hauptsächlich wegen den anderweitigen Vorteilen des RAW-Formates in selbigem fotografiere, habe ich keine Vergleiche hinsichtlich des Rauschens angestellt.

Klar ist aber, dass auch die Kamera bei ihren JPG einen Kompromiss eingehen muss, den sie selbst für richtig hält. Beim RAW Format mit Lightroom kann man den Kompromiss selbst eingehen und die Schwerpunkte so setzen, wie man es lieber hat.

Ab ISO 1600 gefallen mir persönlich die JPG aus der Kamera nicht mehr so richtig, da zu verrauscht.

Viele Grüße,
Martin
fotomartin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2012, 12:25   #8
madeinnature
 
 
Registriert seit: 05.11.2011
Beiträge: 96
Hallo,

klasse, thx!

Habs an ein paar 1600er-Testbildern mal getestet und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Werde es mal weitertesten!

Vielen Dank!

//Stefan
madeinnature ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2012, 20:31   #9
Butsu
 
 
Registriert seit: 11.01.2012
Ort: Dresden
Beiträge: 758
Vielen Dank, wegen Gewitter habe ich endlich Zeit gefunden das auszuprobieren: es schaut recht gut aus.
Abgesehen von der Lösung hat mir auch die fundierte und sehr verständliche und systematische Beschreibung dazu sehr gut gefallen, vielleicht liesse die sich als README gleich noch mit ins ZIP packen.
Gäbe es eine Kategorie "wertvollster Beitrag des Jahres" - ich würde diesen vorschlagen.
Butsu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2012, 20:35   #10
fotomartin

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 03.04.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 398
Ui ui, danke für das Kompliment

Anstelle der Readme werde ich bei Gelegenheit einen Link zu diesem Thread mit in die Datei packen - dann hat man immer den aktuellen Stand.

Gruß,
Martin

Geändert von fotomartin (20.08.2012 um 20:39 Uhr)
fotomartin ist offline   Mit Zitat antworten
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